In Guatemala gibt es keine allgemeine Schulpflicht, und Bildung ist ein Privileg der Reichen. Wie aber sollen Kinder ohne Schulbildung später einen Platz im Leben finden? Und erst recht wenn sie nicht einmal ein Zuhause haben. Deswegen nimmt man in “Los Pinos” die Themen Bildung und Ausbildung sehr ernst, um die Kinder den best möglichen Start ins Erwachsenenleben zu ermöglichen. Die Ananasplantage im Kinderdorf trägt dazu bei, die laufenden Kosten zu decken. Ebenso die eigene Bäckerei, Autowerkstatt (auch für die Ausbildung) und eine eigene Schreinerei.
„Los Pinos“
„Las Palmas“
DOM. REPUBLIK
Die tagtägliche Realität für die Bewohner des Inselstaats sieht nicht aus wie ein Urlaubsparadies. Besonders Kinder leiden unter Armut und den oft prekären Lebensbedingungen. Das Kinderdorf „Las Palmas“ bietet einigen dieser Kinder ein Zuhause. Außerdem setzt „Las Palmas“ alles daran, um immer unabhängiger zu werden. Durch den Bauernhof, die Molkerei und die Bäckerei kann sich das Dorf selbst mit hochwertigen Lebensmitteln versorgen. Und auch die eigene Imkerei, Solarstrom, Klinik und Grundschule sorgen dafür, dass das Kinderdorf auf dem Weg in die Unabhängigkeit ist.
„DEWS Sweet Home“
Indien
Das Kinderdorf „DEWS Sweet Home“ bietet eine praktische Lösung gegen Kinderarbeit in Indien. Hier finden Waisen- und Straßenkinder eine Familie, die sich sonst ihr Einkommen allein verdienen müssten. Im Kinderdorf erhalten die Kinder eine Ausbildung und können so den Kreislauf aus Armut und Kinderarbeit durchbrechen. Derzeit leben in „Sweet Home“ 34 Waisenkinder in fünf Häusern. Darüber hinaus verfügt das Kinderdorf über ein eigenes solarbetriebenes Wasserversorgungssystem, mehrere Gewächshäuser, eine Kirche sowie Wohnungen für die Angestellten.
„El Oasis“
Mexiko
Das Kinderdorf „El Oasis“ in Mexiko wurde 1992 gegründet, zurzeit leben hier ca. 34 Kinder in 4 Wohnhäusern. Im Dorf werden zur Selbstversorgung Hühner und Rinder gehalten, daneben bauen die Familien Obst und Gemüse an. Besonders erfolgreich entwickelt sich der Anbau von Jalapeno-Chilis. Schon kurz nach dem Start des Projektes konnte das Kinderdorf hohe Erträge erzielen. So haben sich die Investitionen bereits amortisiert. Ein weiterer Beleg dafür, dass Hilfe zur Selbsthilfe das beste Mittel im Kampf gegen die Armut ist.
„Patmos“
Kongo
Das Kinderdorf „Patmos“ im Kongo wurde 1997 gegründet. Es bietet ein Zuhause für ca. 140 Kinder. Neben den Wohnhäusern gibt es in „Patmos“ eine Grund- sowie eine Sekundarschule. Das Kinderdorf betreibt selbst Landwirtschaft. Allerdings müssen teure Nahrungsmittel zugekauft werden, da nicht der ganze Bedarf aus eigener Produktion gedeckt werden kann. Durch die Herstellung von Ziegelsteinen kann das Dorf jedoch Geld für den Bau weiterer Häuser sparen.
„Kirsten Jade Rescue Center“
Thailand
Das Kinderdorf „Kirsten Jade Rescue Center“ liegt auf dem Campus des Adventistischen Ausbildungszentrums in Thailand. Bis heute sind dort fünf Häuser eröffnet worden. Es kamen mit der Zeit zwei Mehrzweckgebäude, eine kleine Kapelle, ein Gästehaus, ein Berufsausbildungszentrum, eine Werkstatt und ein Verwaltungsgebäude hinzu. Zu jedem Haus gehört ein eigener Garten, in dem Obst und Gemüse angebaut wird. Außerdem gibt es noch eine kleine Rosenzucht und eine Zucht exotischer Pflanzen, bei deren Pflege schon die Kleinsten mithelfen.
„Light of Hope“
Kambodscha
Das kambodschanische Kinderdorf „Light of Hope“ liegt drei Stunden nördlich von Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Mädchen und Jungen aller Altersstufen leben in sieben Häusern mit Pflegeeltern zusammen. Die eigene Gemüsegärten liefern frische und gesunde Nahrung für den Eigenbedarf und darüber hinaus kann auch noch einiges auf dem Markt verkauft werden. Das Kinderdorf verfügt mittlerweile über eine eigene Wasserfilteranlage, Grund- und weiterführende Schule und noch vieles mehr …
